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Online Nachhilfe Philosophie/Ethik

Plato schrieb: „Das Staunen ist ein Zustand, der vor allem dem Freund der Weisheit (Philosophen) zukommt, ja es gibt keinen anderen
Anfang der Philosophie als diesen“. Auch Goethe notiert: "Das Höchste, wozu der Mensch gelangen kann, ist das Erstaunen." Denn auf das Erstaunen folgt auch das Denken, weil wir uns Gedanken darüber machen, was uns alles in der Welt begegnet. Im Denken können wir nun alles anzweifeln: dass es Bäume, dass es den Himmel, dass es Gott oder gar dass es andere Menschen gibt. Allerdings können wir laut Descartes nicht anzweifeln, dass wir alle, die denken, nicht sind. Demnach ist diese Erkenntnis "Ich denke, also bin ich" von allen die erste und sicherste, die jedem begegnet, der methodisch philosophiert. 

Im Fach Philosophie/Ethik soll der Schüler zum Nachdenken gebracht werden, wobei beim Akt des Nachdenkens der Gegenstand des Denkens auf das Ganze der Existenz bzw. auf das Sein reflektiert werden soll. Das Fach Ethik stellt im Wesentlichen der praktische Teil der Philosophie dar, in dem der Schüler das Sein nicht in seiner theoretischen Ausprägung, sondern als Ergebnis einer praktischen Handlung zu denken hat.

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Das Denken lernen

Mit Descartes beginnt die moderne Philosophie. Allerdings folgt dann bald auch Schellings Kritik, dass sich das Ich des Ichdenkenden nicht so einfach als empirische Tatsache feststellen lässt, wobei sich dann später bei Heidegger zeigt, dass das Ich generell nicht als fundamentum inconcussum, d.h. als das unerschütterliche Fundament des Denkens gedacht werden kann.

Das Wohnen in der Welt

Als die denkenden Menschen, die wir sind, existieren wir auch immer schon in einer Welt, wobei die Existenz jedem Einzelnen das nachspürende, mitfühlende und verantwortliche Denken wie auch das umsichtige Planen und bauende Gestalten von Räumen durch Orte abverlangt. Wohnen ist aber nichts Passives. Als ein Sein-mit-anderen verändert es die Welt nicht nur faktisch, sondern auch atmosphärisch.

Sapere aude!

Kant formuliert mit "Sapere aude!"in seiner "Kritik der praktischen Vernunft" den Leitspruch der Aufklärung und übersetzt ihn mit "Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!" Wenngleich diese Wortfolge vornehmlich mit Kant in Verbindung gebracht wird, geht sie tatsächlich auf den antiken Dichter Horaz zurück.

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